Fotowettbewerb 2018: Immaterielles Kulturerbe

Immaterielles KulturerbeWie können wir unser Kulturerbe weitergeben? Wie dokumentieren wir unser Wissen und unser Können für die nächste Generation?  Der Martin-Lagois-Fotowettbewerb 2018/19 widmet sich dem Immateriellen Kulturerbe in Deutschland. Das bundesweite Verzeichnis umfasst derzeit rund 70 Kulturformen – darunter Bräuche, Handwerkstechniken, aber auch Traditionen wie Rituale und Feste.

 

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Teilnahmebedingungen 2018

Logo Schirmherrschaft UNESCO

Der Lagois-Fotowettbewerb zum Thema "Immaterielles Kulturerbe" ist mit insgesamt 5.000,- Euro dotiert. Gesucht werden Fotoreportagen und Kurzfilme, die sich mit dem kulturellen Erbe beschäftigen. Auf der internationalen Liste der UNESCO stehen 450 Formen des Immateriellen Kulturerbes, darunter drei aus Deutschland. 72 Kulturformen sind es im deutschen Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes. Der Lagois-Wettbewerb ist ein Beitrag zum Europäischen Kulturerbejahr 2018. Die Schirmherrschaft haben die Deutsche UNESCO-Kommission und die Ständige Vertreterin des bayerischen Landesbischofs, Susanne Breit-Keßler, übernommen.

Teilnahmebedingungen

Ausschreibung Lagois-Fotowettbewerb 2018: Immaterielles Kulturerbe

Immateriells Kulturerbe

Es sind Momente, die uns so berühren, dass wir eine Gänsehaut bekommen: Schöne Musik, ein wilder Tanz, ein bewegendes Ritual. Ein kunstvolles Handwerk, das Brauchtum unserer Vorfahren. Solch immaterielles Kulturerbe prägt uns – und begleitet unser Leben. Doch wie geben wir diese Erinnerungen weiter? Wie können wir aus dem Kulturerbe lernen?

Thema 2018: „Kreativität, Wissen, Tradition: Immaterielles Kulturerbe weitergeben“

Der Lagois-Fotowettbewerb 2018 sucht herausragende fotografische Arbeiten zum Thema „Kreativität, Wissen, Tradition: Immaterielles Kulturerbe weitergeben“. Ziel ist es, Fotoreportagen zu präsentieren, die sich mit dem kulturellen Erbe beschäftigen. Auf der internationalen Liste der UNESCO stehen 450 Formen des Immateriellen Kulturerbes, darunter drei aus Deutschland. 72 Kulturformen sind es im deutschen Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes.

Der Wettbewerb ist mit insgesamt 5.000,- Euro dotiert und ist ein Beitrag zum Europäischen Kulturerbejahr 2018. Die Schirmherrschaft für den Wettbewerb haben die Deutsche UNESCO-Kommission sowie die Ständige Vertreterin des Landesbischofs der Evangelisch-Lutherischen Kirche Bayern (ELKB), Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler, übernommen.

Der Fotowettbewerb umfasst zwei Kategorien und richtet sich an Profifotografen sowie Jugendliche zwischen 14 und 26 Jahren. Einsendeschluss für den Fotowettbewerb ist Freitag, 30. November 2018. Zudem gibt es einen Förderpreis für ein Projekt, das bis November abgeschlossen werden soll. Einsendeschluss für den Förderpreis ist der 30. Juli 2018.

Bei der Preisverleihung im Frühjahr 2019 wird eine Wanderausstellung der prämierten Bilder eröffnet. Diese tourt ab 2019 durch die Bundesrepublik und kann von Galerien, Kommunen oder Bildungseinrichtungen ausgeliehen werden.

Kooperationspartner des Wettbewerbs sind die Evangelische Jugend Bayern (ejb) und die Druckerei Pigture. Medienpartner sind die Wochenzeitung Sonntagsblatt, das Evangelische Fernsehen (efs), die Evangelische Funkagentur (efa), Vernetzte Kirche und die Evangelische Medienagentur (ema).

Der Lagois-Fotowettbewerb ist mit 5.000,- Euro dotiert und wird seit 2008 alle zwei Jahre vom Evangelischen Presseverband für Bayern e.V. (EPV) vergeben. Namensgeber für den Preis ist der bayerische Pfarrer Martin Lagois (1912-1997), der mit seiner Medienarbeit die evangelische Publizistik prägte. 2016 widmete sich der Lagois-Fotowettbewerb dem Thema "Auf der Flucht: Frauen und Migration".

Ausstellung "Auf der Flucht": Terminübersicht

 

Alle Termine auf einen Blick:

Plakat Lagois Ausstellung

2018

5. April bis 4. Mai: Zentrum Kirchlicher Dienste, Rostock

14. Mai bis 25. Mai: Rathaus, Stadt Osterholz-Scharmbeck

24. September bis 5. Oktober: Kommunales Integrationszentrum Düren

19. Oktober bis 26. Oktober: Integrationsbeirat der Stadt Schweinfurt

13. November bis 27. November: Rathaus Viersen

 

 

2019

1. April bis 17. April: Rathaus der Stadt Dietzenbach

 


Leih-Ausstellung "Auf der Flucht: Frauen und Migration"

Weltweit sind etwa die Hälfte aller Flüchtlinge Mädchen und Frauen ­– derzeit also rund 30 Millionen. Mädchen und Frauen, die ihre Heimat verlassen müssen, erleben oft Gewalt und Diskriminierung. Die Ausstellung „Auf der Flucht: Frauen und Migration“ präsentiert das Werk von neun Fotografinnen und Fotografen. Die Bilder dokumentieren das Leben der Frauen in ihrer Heimat, auf der Flucht und im Asyl.

Leihen Sie die Ausstellung „Auf der Flucht: Frauen und Migration“ für Ihre Gemeinde, Ihre Bildungseinrichtung, Schule oder Galerie aus.

Auf der Flucht

Flucht, Vertreibung und Asyl sind Thema unserer täglichen gesellschaftlichen Diskussion. Neun Fotografen haben das Leben von Frauen dokumentiert, die geflohen sind. Sie schildern den Alltag in den Flüchtlingslagern und die schwierige Suche nach einer neuen Heimat. Mit der Leih-Ausstellung können Sie vor Ort zur Diskussion anregen und den Dialog befördern. Die Schau besteht aus 36 hochwertigen Tafeln im Format 60 x 80 cm. Sie kann schnell auf- und abgebaut werden und wird in einem stabilen Rollkoffer angeliefert.

 

 

Konditionen und Preise

Die Ausstellung kann bereits ab einem Betrag von 150,- Euro pro Woche zzgl. MwSt. ausgeliehen werden – inklusive Versicherung und Handling. Die Frachtkosten sind vom Nutzer zu tragen. Auf Anfrage organisieren wir für Sie den Transport über eine Spedition (je nach Entfernung ist mit 100 bis 200,- Euro zzgl. MwSt. zu rechnen.)

Sie nennen uns Ihren Terminwunsch per E-Mail oder am Telefon. Sie erhalten einen schriftlichen Vertrag, der die Konditionen und Preise festhält. Mit der Rücksendung des Vertrags ist die Ausstellung verbindlich gebucht.

Zu unseren Leistungen gehören die Organisation des Transports und die Beratungsleistung für ein Rahmenprogramm. Und Sie erhalten kostenlos Material für Ihre Kommunikation und Pressearbeit - wie etwa eine Vorlage für das Ausstellungsplakat.

Hier unser Flyer zum Download: 2016_lagois_ausstellung_leihen_flyer.pdf

 

Material für die pädagogische Arbeit

Begleitend zur Ausstellung werden DVDs zum Thema und ein Ausstellungskatalog mitgeliefert.

 

Workshops und Referenten buchen

Wir unterstützen Sie bei der Gestaltung des Rahmenprogramms. Laden Sie einen der Fotografen ein oder veranstalten Sie einen Filmabend! Sie suchen eine pädagogische Fachkraft für einen Workshop? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir helfen Ihnen gerne bei der Planung Ihrer Veranstaltungsreihe. Die Kosten für einen Fachvortrag betragen rund 100,- Euro, hinzu kommen die Fahrtkosten.

Sollten Sie Interesse an einer unserer Ausstellungen haben, dann wenden Sie sich bitte an

 

Abteilung Crossmedia
Evangelischer Presseverband für Bayern e.V.
Birkerstr. 22, 80636 München
Telefon 089 12172-153
cme@epv.de

 

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Ausstellung ausleihen: "Auf der Flucht: Frauen und Migration"

 

Flucht, Vertreibung und Asyl sind Thema unserer täglichen gesellschaftlichen Diskussion. Neun Fotografinnen und Fotografen haben das Leben von Frauen dokumentiert, die geflohen sind. Sie schildern den Alltag in Flüchtlingslagern und die schwierige Suche nach einer neuen Heimat.

 

Ausstellung leihen

 

Leihen Sie die Ausstellung "Auf der Flucht: Frauen und Migration" für ihre Gemeinde, Bildungseinrichtung, Schule oder Galerie aus. Sie können damit vor Ort zur Diskussion anregen und den Dialog befördern.

Die Schau besteht aus 36 hochwertigen Tafeln im Format 60 x 80 cm. Sie wird in zwei stabilen Rollkoffern geliefert und kann schnell auf- und abgebaut werden.

Die Ausstellung kann bereits ab einem Betrag von 150,- Euro pro Woche ausgeliehen werden - inklusive Versicherung und Handling. Kirchliche und non-profit Einrichtungen erhalten Sonderkonditionen.

 

Fotografinnen und Fotografen der Ausstellung:

Sonja Hamad: Jin - Jiyan - Azadi: Frauen, Leben, Freiheit

Erol Gurian: Bekaa Blues - vom Leben syrischer Flüchtlingsmädchen im Libanon

Heiko Roith: Gesichter Syriens

Maria Litwa: Jesidische Frauen im Irak

Hatice Ogur: Kurdische Frauen im Irak

Emine Akbaba: Syrische Frauen in der Türkei

Sibylle Fendt: Eine Reise durch deutsches Flüchtlings(krisen)land

Nathalie Bertrams: Vergessene Frauen

Frank Schultze: Befreiungsaktion für jesidische Frauen

 

Bestellen Sie jetzt den Katalog, der neben den präsentierten Bildern, Fotos von sechs weiteren Künstlerinnen und Künstlern enthält:

Katalog Frauen auf der Flucht

 

Lena Giovanazzi: Willkommen in Wies (2016)

Wolfgang Noack: Fluchtpunkt Budapest

Iona Teichert: Safa in Deutschland

Manolo Ty: Hinterm Vorhang

Kathrin Königl: gewöhnen - Geflüchtete Frauen in Gemeinschaftsunterkünften

Snezhana von Büdingen: Ein Gesicht geben

Sima Dehgani: Ein Stück Erinnerung - Objekte von Geflüchteten

 

Der Katalog kostet 10,- Euro und kann hier im Sonntagsblatt-Shop bestellt werden.

 

Nähere Informationen zu Ausstellung und Katalog unter cme@epv.de

 2016_Lagois_Ausstellung_Flyer.pdf

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Hier war unsere Ausstellung bereits zu sehen

 

Plakat der Ausstellung in Engen24. März bis 25. März: Neue Stadthalle, Engen

 

 

 

 

 

 

 

Plakat Ausstellung Sprendlingen-Gensingen9. März bis 16. März: Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen

 

 

 

 

 

 

 

1. bis 10. Dezember 2017: ZuFlucht LüchowZuFlucht Lüchow

 Flyer_Fotoausstellung_ZuFlucht.pdf

 

 

 

 

VHS München6. bis 26. November 2017: Volkshochschule München, Stadtbereichszentrum Ost

 

 

 

 

 

16. bis 20. Oktober 2017: IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit in der Erzdiözese Freiburg e. V.

 

Nadeschda Herford

22. bis 24. September 2017: NADESCHDA, Frauenberatungsstelle für Opfer von Menschenhandel, Herford

 

 

 

 

Integrationsbeauftragte Bayern5. bis 22. August 2017: Geschäftsstelle der Integrationsbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung

 Programm_Flyer_Lageplan Tag der offnen Tür17_V7.pdf

 

 

 

Nazarethkirche München

24. Juni bis 18. Juli 2017: Nazarethkirche, München

 

 

 

 

 

18. April bis 2. Juni 2017: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)

 

Ausstellung in Würzburg

8. bis 24. März 2017: Landratsamt Würzburg

Flyer_FrauenMigration.pdf

 

 

 

 

 

St. Egidien

 25. Oktober bis 20. November 2016: St. Egidien, Nürnberg

 Lagois_Preisverleihung_2016_Einladung_Flyer.pdf

 

 

 

Ausstellung bei oberbayerischem Integrationspreis geehrt

Die Wanderausstellung „Auf der Flucht: Frauen und Migration“ hat beim Integrationspreis der Regierung von Oberbayern Anerkennung erhalten. Das Projekt wurde für „besonderes Engagement bei der erfolgreichen Integrationsarbeit“ geehrt. Die Ausstellung der Abteilung Crossmedia des Evangelischen Presseverbands für Bayern e.V. präsentiert das Werk von neun Fotografinnen und Fotografen, die das Leben von Frauen in Flüchtlingslagern und auf der Suche nach einer neuen Heimat dokumentiert haben.

In einer Feierstunde wurde den Machern der Leihausstellung von Regierungspräsidentin Brigitta Brunner zusammen mit der Integrationsbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung, Kerstin Schreyer (CSU), und einem Vertreter der bayerischen Sozialministerin Emilia Müller (CSU) Anfang Dezember eine Urkunde überreicht. Vom 27. November bis 8. Dezember war die Ausstellung darüber hinaus in den Räumen der Regierung von Oberbayern zu sehen. 

Der Integrationspreis wurde zum neunten Mal verliehen. Er soll den Angaben zufolge „erfolgreiche und nachhaltige Integrationsarbeit“ unterstützen.

 

Ausstellung in Räumen der Bayerischen Staatsregierung zu sehen

 

Vom 5. bis 22. August ist die Fotoausstellung "Auf der Flucht: Frauen und Migration" in der Geschäftsstelle der Integrationsbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung - Frau Kerstin Schreyer, MdL - zu sehen. Sie kann zu den Geschäftszeiten (10-12 Uhr und 13-16 Uhr) besichtigt werden.

Eröffnet wurde die Ausstellung am 5. August durch Landtagspräsidentin Barbara Stamm. Auch Staatsminister Dr. Marcel Huber hat sie beim Tag der offenen Tür in der Geschäftsstelle besichtigt.

 

Kerstin Schreyer und Dr. Marcel Huber (c) Claus Schenk

Foto (c) Claus Schenk

 

Kerstin Schreyer und Barbara Stamm (c) Claus Schenk

Foto (c) Claus Schenk

 

 

 

Programmflyer

Am Samstag, 5. August, öffnet die Geschäftsstelle der Integrationsbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung - Frau Kerstin Schreyer, MdL - zwischen 11 Uhr und 16 Uhr die Pforten zu einem Tag der offenen Tür.

Dabei wird auch die Fotoausstellung "Auf der Flucht: Frauen und Migration" durch Landtagspräsidentin Barbara Stamm eröffnet. Die Ausstellung ist bis 22. August zu sehen und kann zu den Geschäftszeiten (10-12 Uhr und 13-16 Uhr) besichtigt werden.

Weitere Programmpunkte:

  • Grußwort von Staatsminister Dr. Marcel Huber
  • Die integrationspolitischen Sprecher der Fraktionen Christine Kamm, Dr. Hans Jürgen Fahn, Arif Taşdelen und Joachim Unterländer stellen sich den Fragen der Besucherinnen und Besucher.
  • Lesung von Hassan Ali Djan aus seinem Buch "Meine Flucht in eine besseres Leben"
  • Fachvorträge und Infostände der Geschäftsstelle sowie des Bayerischen Integrationsrates
  • Unterhaltung für Kinder
  • Musik

Selbstverständlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt.

Das Tagesprogramm zum Tag der offenen Tür können Sie hier herunterladen.

 

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Martin Lagois-Fotowettbewerb 2016: Das war die Preisverleihung in Nürnberg

Die ganz unverfälscht abgebildete und gefilmte Realität war großes Anliegen von dem Medienpfarrer Martin Lagois, der von 1912-1997 lebte. Er ist der Namensgeber unseres Fotopreises, der jetzt in der Nürnberger Egidienkirche von Regionalbischöfin Susanne Breit-Kessler verliehen wurde. Der Beitrag von Kirche in Bayern gibt Eindrücke von der Preisverleihung und der Ausstellungseröffnung.

 

 

Förderpreis-Gewinner Erol Gurian lenkt mit seiner Fotoreportage den Blick auf das Leben syrischer Flüchtlingsmädchen im libanesischen Bekaa-Tal, in dem 400.000 Menschen in Zeltstädten leben. Die Kinder der Flüchtlinge müssen bei sengender Hitze Erntearbeiten verrichten oder werden von ihren Eltern als Ehefrauen verkauft. Erol Gurian erzählt in seinen Fotos von einem Projekt in einer sicheren Zone der libanesischen Non-Profit-Organsiation Beyond Association. Hier erhalten die Mädchen und Jungen gemeinsam die Chance auf Bildung. Schirmherrin Susanne Breit-Keßler: „Eine Möglichkeit auch für werdende Männer, zu begreifen, welche Kostbarkeit ein Mädchen, eine Frau ist.“

 

 

Die in Syrien geborene Sonja Hamad portraitiert in ihrer Arbeit Mädchen und junge Frauen, die sich den kurdischen Milizen angeschlossen haben. Die Ständige Vertreterin des Landesbischofs, Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler, erklärte: „Sonja Hamads Frauen sind Kriegerinnen. Das mag erschrecken, wer Mädchen und Frauen auf traditionelle Verhaltensmuster festlegt. Aber wahr ist doch auch: Kein Land kann Respekt für sich einfordern, das seinen Mädchen und Frauen Freiheit nimmt. Kein Mann besitzt wahre Würde, der Mädchen und Frauen demütigt, zerbricht und tötet. Was bleibt, wenn einem Menschenrechte verwehrt bleiben.“ Die Frauen auf den Fotos strahlten Entschlossenheit und Verwundbarkeit aus.

 

 

Die Fluchtgründe für kurdische Frauen sind sehr verschieden. Sie leiden unter dem patriarchalischen Familiensystem, fühlen sich durch den türkischen Staat unterdrückt oder werden durch die Terrororganisation „Islamischer Staat“ gepeinigt und verfolgt. Ausgehend von ihrer  eigenen Lebensgeschichte möchte Hatice Ogur die Schicksale von Frauen dokumentieren, die fliehen. Für ihr Langzeitprojekt „Jin“, was im Kurdischen „Frau“ und „Leben“ bedeutet, hat sie vier Wochen in Städten und Flüchtlingscamps im Irak und in der Türkei recherchiert.


 

 

Die Ausstellung zum Fotowettbewerb ist noch bis zum 20. November in der St. Egidien Kirche (Nürnberg) täglich von 9 Uhr bis 17 Uhr für Besucher zu besichtigen.