Harald Rumpf

In den Fotoarbeiten von Harald Rumpf steht häufig das Individuum im Vordergrund: Diese Begabung, die Fähigkeiten und Besonderheiten des Einzelnen herauszuarbeiten, schätzt die Jury. Das Mädchen auf dem prämierten Foto greift gerade nach einem Buch, welches am Rand ihres Schreibtisches liegt; Im Hintergrund ist mit dem Computer moderne Technik erkennbar. Der Blick des Mädchens ist konzentriert, nur die Haltung der ausgestreckten Hand verrät, dass es behindert ist.

Harald Rumpf stellt sich dem Thema Behinderung ohne Anbiederung und ohne falsches Mitleid. Behinderte Menschen, so macht er deutlich, haben Recht auf Bildung wie jeder andere Mensch auch. Für die behutsame und sensible Art, sich einem schwierigen Thema zu nähern, bekommt Harald Rumpf den zweiten Preis des "Martin-Lagois-Fotowettbewerb" verliehen.